Weltgebetstag 2013: Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen

Zum Weltgebetstag aus Frankreich am 1. März 2013

La France – ein Land von rund 62 Mio. elegant gekleideten, freiheitsliebenden Lebenskünstlerinnen und -künstlern, die ihr "vie en rose" bei Akkordeonmusik unter dem Eiffelturm genießen. Soweit das Klischee.

Frankreich ist mit seinen mehr als 540.000 km2 eines der größten Länder Europas. Seine landschaftliche Vielfalt reicht von hohen Gebirgsketten und dem Mont Blanc (mit 4.810 m höchster Berg der Alpen) über sanfte Hügellandschaften und Flusstäler von Seine, Loire und Rhône bis zur Küste – sei sie wild wie in der Bretagne oder mondän wie an der Côte d ’Azur.


In Frankreich, wo zwischen 50 und 88 % der Bevölkerung römisch-katholisch sind, ist die strikte Trennung zwischen Staat und Religion in der Verfassung verankert. Die Frage nach dem "Fremdsein" stellten die Frauen aus Frankreich in den Mittelpunkt ihres Gottesdienstes – "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" (Mt 25, 35).

Auch in Lienen wurde dieser Gottesdienst in der evangelischen Kirche gefeiert. Der Kirchenraum wurde durch das große Bild der Malerin Anne-Lise Hamman Jeannot geprägt. Die Künstlerinnen Christine Fischer und Dineke Kalvelage haben dieses wunderschöne farbenprächtige Bild für die Kirche gemalt. Die Ordnung des Gottesdienstes war von den französischen Frauen geschrieben worden. Für die musikalische Gestaltung bedankt sich das WGT-Team ganz besonders bei Petra Jäkel, dem kleinen Chor und den Solisten am Akkordeon und Saxofon. So war Frankreich auf alle Fälle musikalisch ausgesprochen gut vertreten.

Im Anschluss an den Gottesdienst bestand wie jedes Jahr die Möglichkeit, sich auch kulinarisch in das Land entführen zu lassen.

Margret Peters

Gemeindebrief            Startseite