Lachen ist das Salz des Lebens

Sommerfest der Frauen findet große Resonanz

LIENEN/KATTENVENNE. "Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt." Mit diesem biblischen Zitat aus dem 26. Psalm leitete Pfarrerin Verena Westermann das Sommerfest der Frauenhilfe Kattenvenne ein und hob im Bauerncafé Kruse die Gastfreundschaft von Familie Kruse hervor.

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Viel gesungen und gelacht wurde auf dem Sommerfest der Frauen im Bauerncafé Kruse. Teilnehmerinnen kamen aus Lengerich, Lienen und Kattenvenne.
Foto: Jendrik Peters.

Die Seelsorgerin begrüßte etwa 50 Frauen aus Lengerich Süd, Lengerich Hohne, Lienen und Kattenvenne. Nicht wenige sind das erste Mal auf dem Sommerfest. Die meisten können sich jedoch mit Fug und Recht als Stammgäste bezeichnen.

In ihrer Andacht hob Westermann besonders das Miteinander hervor und wusste, dass schon viele Freundschaften auf dem Sommerfest geschlossen wurden. "Wir kommen immer wieder gerne hierhin, um gemeinsam zu singen, Kaffee zu trinken und uns in gemütlicher Atmosphäre zu unterhalten", so Westermann. Der Spaß stehe dabei auch im Vordergrund: "Lachen ist das Salz des Lebens."

Während der Andacht zeigte sich auch die Fähigkeit der Frauen, Bibelverse mitzusprechen. So wurde der Auszug aus dem angeführten Psalm 26 auswendig gesprochen und mehrmals wiederholt. "Du meine Seele singe" lautete das erste Lied, mit dem sich die Frauen auf einen gemütlichen und besinnlichen Nachmittag einstimmten.

Neben dem Austausch wurde den Besucherinnen auch ein kleines Rahmenprogramm geboten, in dem auch die Vorsitzende der Frauenhilfe Kattenvenne, Margarethe Schmedt, eine große Rolle hatte. Gemeinsam mit Inge Schröer spielte sie beispielsweise den Sketch "Beim Reifenhändler" oder rezitierte ein Gedicht. Dazwischen stimmte Pfarrerin Westermann immer wieder Lieder an, beispielsweise den Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig."

Erika Voss sorgte mit einem plattdeutschen Stück für Erheiterung. Den Abschluss des Festes bildete nach einem Gebet und einem Segen das Lied "Meine schönste Zier."

Westfälische Nachrichten
Jendrik Peters

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