Nachruf auf Reinhard Fleddermann

Reinhard Fleddermann †

Am 1. Advent 2013 ist der ehemalige Presbyter in unserer Gemeinde, Reinhard Fleddermann, im Alter von 79 Jahren gestorben. Im Spätsommer des letzten Jahres hatte er in seinem Garten einen Unfall erlitten. Seine letzten Lebenswochen waren geprägt durch den Aufenthalt in verschiedenen Kliniken, zuletzt in Hessisch-Oldendorf; dorthin war er zu einem Rehabilitationsaufenthalt gekommen.

Im Jahr 1976 ist Reinhard Fleddermann in das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Lienen gewählt worden. Ich selbst war damals seit ein paar Monaten Vikar bei Pastor Dr. Wilkens. Ich weiß noch, dass Pastor Gronenberg in einer meiner ersten Presbytersitzungen, die ich miterlebte, seinen Namen nannte und ihn als Kandidaten für das Presbyteramt ins Gespräch brachte.

Zwei Amtszeiten zu jeweils acht Jahren hat Reinhard Fleddermann dann seinen Dienst für unsere Kirchengemeinde ausgeübt. In seine Presbyteriumszeit fiel unter anderem der Umbau des heutigen Rot-Kreuz-Heims hinter dem Gemeindehaus zu einem Ein-Gruppen-Kindergarten. Daraus wurde schon nach wenigen Jahren der Neubau des Kindergartens am Merschweg – die kleine Ein-Gruppen-Einrichtung reichte bald bei weitem nicht mehr aus.

Auch die Kirchenrenovierung fiel noch mit in seine Amtszeit, zumindest die Planungen dazu. Als Tischlermeister konnte er hier manch guten handwerklichen Rat geben und hat es auch getan. Reinhard Fleddermann war als Kind in Meckelwege aufgewachsen. Seit seiner Tischlerlehre im Dorf war er auch mit dem Ort verbunden und baute mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach dem Krieg ein Haus hier. Reinhard Fleddermann war verheiratet mit Gerda geb. Hilgemann. Neben seiner Frau trauern eine Tochter und zwei Söhne mit ihren Familien um den Vater und Großvater.

Die Kirchengemeinde dankt dem Verstorbenen für seinen langjährigen Dienst im Presbyterium und gedenkt seiner Angehörigen. Die Trauerfeier am 13. Dezember stand unter dem biblischen Wort aus Johannes 1,4: "In dem Christus Jesus von Nazareth war das Leben Gottes; und Sein Leben war das Licht der Menschen."

Hartwig Schulte

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