Baumpflegemaßnahmen auf kirchlichen Grundstücken

Alle Bäume, die auf öffentlichem Grund stehen, müssen sich regelmäßig einer Verkehrssicherungskontrolle unterziehen. So auch die Linden an unserer Kirche, die Bäume auf dem Friedhof und am Gemeindehaus. Dieses Mal hat der Sachverständige Herr Marc Wilde festgestellt, dass die Linden an der Kirche zwar standsicher sind, aber erneut gekappt werden müssen, weil sich die Fäulnis im oberen Stammbereich stark ausgebreitet hat. Ferner ist ein Rückschnitt der Zweige um gut 30 Prozent erforderlich. Dadurch soll in den nächsten drei Jahren wieder ein abgerundetes Kronenbild entstehen.

Nach der Kappung gibt es eine Bestandsprognose von mindestens fünf Jahren. Auch zwei Bäume auf dem Friedhof müssen der Säge weichen. Einige müssen gekappt werden, und aus anderen muss das Totholz entfernt werden. Diese vom Sachverständigen aufgelisteten Arbeiten wurden ausgeschrieben und an den günstigsten Anbieter vergeben. Die Arbeiten sind vom 10.–14. März durchgeführt worden.

Für die Kirchengemeinde heißt das jetzt, ein Gestaltungskonzept für unseren Kirchplatz zu erarbeiten, denn die Linden werden mittelfristig gefällt werden müssen, weil sie auf Dauer der Verkehrssicherung nicht standhalten. Ferner schaden sie der Kirchenfassade und dem Pflaster. Hinzu kommt, dass die häufigen Rückschnitte sehr kosten- und arbeitsintensiv sind.

Wenn aber die Linden entfernt werden, wird es erforderlich sein, die Außenfassade der Kirche zu renovieren und den Kirchplatz neu zu gestalten. Dafür sind erhebliche finanzielle Mittel nötig, die erst einmal aufgebracht werden müssen und aus Rücklagen nicht zu schultern sind. Uns steht also eine große Gemeinschaftsaufgabe bevor, damit unsere Kirche mit dem dazugehörigen Kirchplatz im Zentrum Lienens auch in Zukunft ein attraktiver Ort des Gemeindelebens bleibt.

Elke Schmitte

Fäulnis hat sich in den Stamm gefressen
Fäulnis hat sich in den Stamm gefressen.
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