Familienzentrum Lienen

Präventionsmaßnahme für die Mitarbeiterinnen

"Etwas für mich tun..." mit dieser Frage sahen wir Mitarbeiterinnen des Familienzentrums Lienen uns konfrontiert, als unser Arbeitgeber, der Kindergartenverbund im ev. Kirchenkreis Tecklenburg, einlud zu einer "Präventionsmaßnahme". Diese geschenkte Zeit bekamen übrigens alle Kindergärten im Verbund.

Nun überlegten wir im Team, dieses "Geschenk" sinnvoll zu nutzen. Neben der Lautstärke, der das Gehör einer Erzieherin ausgesetzt ist, sind Rückenbeschwerden sicher eine der häufigsten Berufskrankheiten. Entspannungstechniken erlernen, um Stress abzubauen oder unser wichtigstes Instrument schulen, nämlich unsere Stimme waren weitere Zielsetzungen. In einem Sprechberuf wie unserem, sollte die Stimme funktionieren. So entschieden wir uns für die Präventionsmaßnahme "Logopädie". Wir sprachen die Logopädin Susanne Vahrenhorst an, die neben anderen Kooperationspartnerin des Familienzentrums ist, um unsere Wünsche und Vorstellungen abzuklären. Dreimal 90 Min. setzten wir uns nun im Anschluss an einen Arbeitstag, mit unserem Stimmapparat auseinander.

Im Vorfeld stand Wissenswertes und Anatomisches über Zunge, Luftröhre, Stimmlippenbänder und Atmung auf dem Programm. Nach der Auseinandersetzung mit der Funktion "Stimme", kam diese mit der Lesung einer Textpassage zum Einsatz. Es folgten Atemübungen, progressive Muskelentspannung und Übung der Stimmbänder. Zum Schluss widmeten wir uns noch der Frage: "Wie kann ich laut genug werden, um auch Gehör zu finden?" So war diese Präventionsmaßnahme eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis.

Logopädie ist also nicht nur zur Regulierung von Sprechauffälligkeiten, sondern auch die Schulung unserer Stimme!

Für das Team vom Familienzentrum
Klaudia Dannapfel

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